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Pressemitteilung

„Begeisternde Weinqualitäten“

1700 Besucher bei der 24. Pfälzer Weinmesse in Bad Dürkheim

BAD DÜRKHEIM, 17.4.2011 (pw.) „Die Leute wollen frische Weißweine, vor allem Riesling, aber auch Weißburgunder.“
 
Mit diesem Fazit stand einer der Aussteller bei der 24. Pfälzer Wein- und Sektmesse nicht allein; denn das Interesse der Gäste,
 
die am Wochenende bei meist sonnigem Frühlingswetter in die Bad Dürkheimer Salierhalle strömten, galt vor allem den weißen Sorten.
 
Bukettsorten wie Gewürztraminer, der Pfälzer Klassiker Riesling, die Trendsorte Sauvignon blanc sowie „Exoten“
 
wie Auxerrois wurden besonders oft nachgefragt. Unter den etwa 1700 Besuchern waren auch einige Gäste von außerhalb,
 
darunter eine siebenköpfige Gruppe von Hotelfachschülern aus Maastricht oder die Teilnehmer eines Volkshochschulkurses
 
aus dem hessischen Kelsterbach. Insgesamt zeigten sich die Veranstalter der Messe, die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz
 
und die Pfalzwein-Werbung, mit der Resonanz der 24. Messe zufrieden: „Die Messe zeigt Jahr für Jahr die überragende Qualität
 
des Pfälzer Weins und überrascht mit neuen, aufstrebenden Betrieben“, sagte der Leiter des Weinbauamtes in Neustadt/Weinstraße,
 
Stefan Hilz. Bei der 24. Leistungsschau der Pfälzer Winzer stellten fast 90 Güter und Genossenschaften aus allen Teilen der Pfalz
 
ihre Spitzenprodukte vor, ein Großteil der mehr als 400 Pfälzer Weine glänzte mit einer Medaille der Landwirtschaftskammer
 
Rheinland-Pfalz. Begeistert von den Besuchern angenommen wurde die Möglichkeit, die Pfälzer Gewächse mit Weinen
 
aus benachbarten Anbaugebieten zu vergleichen. Unter den knapp zwei Dutzend Weinen aus anderen rheinland-pfälzischen
 
Weinregionen waren ein Silvaner aus Rheinhessen, Rieslinge vom Mittelrhein und der Mosel sowie ein Spätburgunder von der Ahr
 
die Favoriten. Ein Besucher lobte generell die Qualität der 2009er Rotweine in höchsten Tönen: „Die haben mich durchweg überzeugt“,
 
sagte er.

Stärker nachgefragt waren indes die weißen Sorten, und dort besonders der aktuelle Jahrgang. Die Auswahl war mit mehr als 160
 
Weinen riesig, viele Weinliebhaber äußerten sich sichtlich überrascht von der Qualität des außergewöhnlich kleinen Jahrgangs:
 
„Die Weine sind gar nicht so säurebetont, sondern ausgesprochen harmonisch“, sagte ein Gast anerkennend.
 
Viel nachgefragt an den Ständen der Weinbaubetriebe waren auch die Bukettsorten, allen voran der von Pfalzwein
 
zur „Rebsorte des Jahres“ erkorene Gewürztraminer. Aus den 41 Weinen dieser klassischen Pfälzer Sorte wählte eine Jury
 
von vier Sommeliers zwei Entdeckungen aus. Peer Holm, Nicole Klebahn, Marion Fendt und Jürgen Witschko entschieden sich
 
bei den trocken ausgebauten Gewürztraminern für eine 2010er Spätlese trocken, Dürkheimer Feuerberg,
 
des Weingutes Katharinenhof Volker Hauer aus Bad Dürkheim. Sieger unter den süßen Gewürztraminern ab Auslese aufwärts
 
wurde eine 2007er Beerenauslese des Weinguts Thorsten Krieger aus Rhodt unter Rietburg.